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Nebenkosten |
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Beim Kauf einer Immobilie gibt es feste und variable Kosten. Die festen Kosten sind die Notar-, Grundbuch und Eintragungsgebühren sowie die Grunderwerbssteuer, die übrigen Kosten sind variabel.
Die festen Kosten:
- Notar-, Grundbuch- und Eintragungsgebühren: 1,0 % bis 1,5 % vom Kaufpreis und sind abhängig von sehr vielen Faktoren, die mit der vertraglichen Vereinbarung getroffen werden; kalkulieren Sie immer mit dem Höchstsatz von 1,5 %
- Grunderwerbsteuer: immer 3,5 % vom Kaufpreis ( ausnahme Berlin: 4,5 % )
Die variablen Kosten - Kauf: ( bei Kauf einer neuen Immobilie vom Bauträger oder beim Kauf einer bestehenden Immobilien, unabhängig von wem gekauft wird )
- Maklerprovision: Die ortsüblichen Maklerprovisionen beim Kauf einer Immobilie in Deutschland betragen 5 bis 6 % und sind - je nach regionaler Gegebenheit - voll vom Käufer bzw. Verkäufer oder jeweils in Teilen zusammen von Käufer und Verkäufer zu zahlen. Dazu kommt immer noch die jeweils gültige Mehrwertsteuer.
- Finanzierungskosten / Bearbeitungsgebühren: ca. 1 % vom Finanzierungsvolumen, abhängig vom Finanzierungspartner
- Schätzkosten der Bank: 0,5 bis 1 % vom Kaufpreis, abhängig vom Finanzierungspartner
- Verdienstausfallversicherung: gegen Arbeitslosigkeit, soweit gewünscht und/oder vereinbart. Einmalbeitrag, abhängig nur von der Höhe der monatlichen Leistung und Dauer, unabhängig von Alter oder Geschlecht.
Die variablen Kosten - Bauen: ( wenn Sie selbst bauen, bzw. wenn in Ihrem Auftrag gebaut wird )
- Vermessungskosten: ca. 0,25 bis 0,4 % des Kaufpreises
- Erschließungskosten: je nach Erschließungsstand des Grundstückes
- Abholzen / Abräumen des Grundstückes
- Abriss alter Gebäude(-teile)
- Hausanschlüsse (Wasser, Gas, Elektro, Kommunikation)
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